Aldi – Surfstick
23. Sep
Da ich ja jetzt nach Gießen gezogen bin und hier das Internet noch nicht funktioniert…wird wohl daran liegen, dass wir noch keinen Router haben. Habe ich meinen Surfstick von Aldi rausgekramt und habe mal gerechnet…
1 Tag = ca. 2€ (Tagesflatrate)
1 Monat = ca. 15€ (Monatsflatrate)
1 MB = 24 cent (Standartflatrate)
Davon ausgegangen, dass ich ca. einen Monat ohne Internet auskommen muss, komme ich wie jeder Halbaffe der mehr als 2 Gehirnzellen besitzt natürlich auf die Antwort = Monatsflatrate.
Also gehe ich ins Menü und ändere es von Tages- auf Monatsflatrate. In einem kleinen Fenster auf der Seite erscheint eine Information zu einen Update, welches ich ausführen soll. Ich klicke natürlich auf den Update-Button und bekomme die Meldung ‘Kein Update verfügbar!’ Deswegen geh ich einfach mal davon aus, dass es bereits geupdatet ist.
Ich schließe das Konfigurationsfenster und sehe im Hauptfenster, dass nun unter dem ‘Mit dem Internet verbinden’-Button als Status nicht mehr ‘Tagesflatrate’ sondern ‘Monatsflatrate’ steht. Und natürlich auch im Konfigurationsmenü.
Ich verbinde mit dem Internet…und surfe und surfe…
Nach ca. einer halben Stunde schaue ich nach, ob mir Aldi bereits den ganzen Betrag oder nur den Tagesbetrag der Monatsflat abgebucht hat. Ich sehe, dass doch einiges weg ist und tippe darauf, dass ich die Hälfte im Vorraus bezahlt habe.
Den nächsten Tag nutze ich um in der Nähe von Gießen einen Aldi zu suchen und mir dort für 15€ eine neue Aufladenummer zu kaufen.
Ich komme nach hause und gebe diese Nummer ein. Nun habe ich ca. 21€ auf meinem Surfstick.
Ich surfe und surfe…fange grade an einen Blog zu schreiben und hör im Hintergrund ein wenig Musik auf youtube. Auf einmal – kein Internet – was ist passiert?
Ich suche nach dem Problem und stelle fest, dass mein Guthaben von ca. 21,00€ auf 0,00€ geschrumpft ist. Natürlich geh ich von einem Fehler aus und rufe den Support an und zahle dafür 25 cent die Minute. Natürlich hab ich nur noch ca. 2,50€ auf dem Handy und hänge 5 Minuten in der Warteschleife und hör die teuerste Musik meines Lebens. Nach einer gefühlten Ewigkeit geht jemand dran und verbindet mich mit einem anderen Supportmitarbeiter – natürlich komme ich wieder in eine Warteschleife – ich werde nervös…mein Geld wird immer weniger. Ich komme auf die Idee mein Handy schnell per Online-Banking aufzuladen…da fällt mir wieder ein, warum ich überhaupt telefoniere…
Wenn mein Handy leer ist, dann bin ich von der Umwelt abgeschnitten – kein Handy, kein Internet und keinen Bock mehr auf den Supportmitarbeiter zu warten.
Jedenfalls meldet er sich irgendwann und meint, dass er mir nicht helfen könnte und dass ich nach Standartflatrate (24cent pro MB) abgerechnet wurde, wenn ich keine Bestätigungsmail bekommen habe, dass ich die Monatsflat gebucht habe.
Auf meine Frage, woher ich wissen sollte, dass ich erst eine Mail bekommen muss, um zu wissen, dass ich nach Monatsflatrate abgebucht werde, konnte er mir auch keine Antwort geben.
Ich ließ ihn wissen, dass ich das nicht so auf mir sitzen lassen werde und bat ihn mir seinen Namen zu nennen – er legte auf.
Ich hatte nun noch genau 0,07€ auf meinem Handy, was noch reichte meine Freundin anzurufen, damit sie mir spät abends noch 30€ auf mein Handy läd.
Wenn ich wieder zu hause bin, werde ich den Aldi-Support nochmals kontaktieren und das Problem lösen, sonst werde ich den Stick nie mehr nutzen und mir einen anderen Anbierter suchen und ganz viel Zeit darauf zu verwenden, diese Frechheit möglichst vielen Leuten zu erzählen!
Brückenkurs “Rechner und Anwendungen”
23. Sep
Was würdet ihr machen, wenn ihr noch 2 Wochen frei habt, bis ihr Studieren müsst…ich schreibe mich jedenfalls für Vorbereitungskurse ein und merke, dass ich meine Zeit auch hätte sinnvoller nutzen können
Jedenfalls sitze ich grade im Brückenkurs und wir lernen, wie wir mit Powerpoint umzugehen haben…nur leider habe ich das Problem, dass wir an meinen alten Schulen ständig Präsentationen halten mussten und ich eigentlich schon alles kenne. Und wer in der 12. Klasse seine Facharbeit wirklich selber geschrieben hat, der sollte auch wissen, wie er mit Word umzugehen hat.
Zumindest konnte ich bei Excel was dazulernen.
Naja…vielleicht wird es nächste Woche im Java-Programmierungskurs besser
Mein neues Zuhause
19. Sep
Ich bin heute nach Gießen gezogen und habe mein Zimmer fertig eingerichtet…ich werde heute nacht hier einschlafen und morgen schon um viertel vor 7 aufstehen
– ich glaube mich daran erinnern zu können, dass ich zur Schulzeit schon einmal so früh aufgestanden bin!
Ich weiß nicht genau, ob das lachende oder das weinende Auge überwiegt, aber meinen neuen Lebensabschnitt kann ich eigentlich nur ebenso genießen, wie ich es bereits mit den anderen gemacht habe!
Morgen fängt für mich in Friedberg ein Vorbereitungskurs an…mal sehen wie es wird…
Wünsche euch eine gute Nacht!
Mario
Die fremde Hand
17. Sep
Der feuerglühende Schmerz, der sich wie Napalm durch meine Adern frisst, nimmt mir die letzte Kraft.
Wenngleich ich mein Leben verliere, werde ich niemals durch die Hand eines Anderen sterben.
Ein natürlicher Tod war das, worauf ich mich eingestellt habe.
Die Krankheit die mir seit klein auf die Zeit Sekunde um Sekunde gestohlen hat, wird jetzt die letzte Hoffnung, dass ich durch sie sterbe.
“Bitte lass mich gehen” – vergebens
Die Faust des Todes schlägt mir mitten ins Gesicht und lässt mich taumelnd zu Boden stürzen. Die Kraft meiner Beine lässt nach – zwischen jedem Schlag vergeht ein Leben und doch hageln sie auf mich ein, wie ein Trommelwirbel.
Mit blutender Nase übergebe ich mich – kraftlos – ich sehe mein Spiegelbild – der Anblick, voll Blut und Hass.
Wohin hat mich mein Leben geführt? Ist es das, was jeder anders erlebt?
Ein Tritt in die Rippen raubt mir die Lebensenergie – wie ein Fisch an Land, kann ich nicht mehr atmen. Ich krümme mich vor Schmerz, während sich mein Blut im feuchten Schlamm verteilt. Keuchend tritt der Tod an meine Seite – flüsternd leise und doch entschlossen.
Einst ein guter Freund – jetzt der Freund meiner Feinde – mich hintergangen – mich verlassen – mich verraten…
Stille.
Was ist passiert? Ein dumpfes Geräusch. Dunkele Nacht.
Ist er weg?
Stille.
Stille.
Stille.
Morgengrauen.
Die blutdurchtränkten Fesseln an den Händen scheuern tief in das Fleisch.
Ich bin nicht alleine – Hoffnung?
Jemand spricht, ich kann es nicht verstehen. Die Fesseln lösen sich. Erneuter Schmerz. Ohnmacht.
Blutkrusten an meinen Augen verhindern es zu sehen – tosender Kopfschmerz raubt mir das Gehör.
“Wohin bringen sie mich?”
Der Geruch des alten Schuppens verlässt meine Nase – neue, frische Luft erfüllt meine Lungen. Die weiche Trage hält meinen schwachen Körper.
Die Geräusche werden lauter.
Jemand greift nach meiner Hand und hält mich.
Ich Lebe!
…als könnte ich Fliegen…
17. Sep
Die letzte Flasche Whiskey, in der sich mein starr gewordenes Gesicht spiegelt, gleitet mir aus der Hand. Die Scherben zerschellen auf dem kalten Stein; die Stille wird für einen Moment durchschnitten, während sich der Alkohol mit den letzten Tabletten am Boden durchmischt.
Eine kalte Brise umweht mich, als es zu regnen beginnt.
Ich stehe, und warte.
Draußen, alleine, von allen Menschen im Stich gelassen. Der Schmerz der mich hierher getrieben hat, um mich durch den Tod von ihm zu erlösen.
Jeder Tropfen hämmert die Verzweiflung tiefer in mich hinein. Die nassen Klamotten hängen schwer am gepeinigten Körper.
Die Hoffnung fließt in immer größer werdenden Flüssen von mir weg. Es gibt nur noch den einen Ausweg.
Das Meer hat begonnen Wellen zu schlagen – immer höher, immer fester gegen die Klippen auf denen ich stehe.
Nun tost es in seiner vollen Pracht – unter mir das Nichts.
Niemand wird mich hören, wenn ich schreiend in den Tod stürze, niemand wird mich vermissen, niemand wird an mich denken.
Alleine gelassen von der ganzen Welt – im Stich gelassen von der eigenen Familie – gehasst durch seine Freunde.
Die eiskalte Nacht umschließt mich; wie ein Freund der mir den letzten Wunsch erfüllen will.
Im Fall wird der Körper leicht; kein Regen fällt mehr auf meinen Kopf – die Klamotten werden so leicht wie Federn – als könnte ich fliegen.
Ich schlage mit meinen Armen und genieße das Gefühl der Freiheit. Während sich das Adrenalin in meinem pulsierenden Körper verteilt, breitet sich in mir die Hoffnung auf ein besseres Leben aus.
Ich werde geliebt!
Aufschlag…Erlösung…Stille…Frieden…Nichts, außer ein weißes Licht am Horizont.
The Clean Energy Project – Phase 2
13. Sep
Das worldcommunitygrid fordert so seine Opfer…
Das im Titel genannte Projekt wird leider nur für Linux-Rechner zur Verfügung gestellt, weil die Programmierer selbst an Linux-Systemen arbeiten und die Software auch dafür geschrieben wurde. Alle anderen Projekte im worldcommunitygrid können sowohl unter Microsoft, Apple und Linux-Systemen gerechnet werden. Da ich meinen letzten Linux-Rechner meinem besten Kumpel gegeben hatte und dieser XP draufgespielt hat könnte ich jetzt lange nicht mitrechnen. Gottseidank habe ich mit Hilfe zweier Kumpels auf mein Windows Betriebssystem jetzt noch ein Linux Betriebssystem draufgespielt. Nun laufen 2 Betriebssysteme und rechnen parallel auf einem PC…das eine für alles Mögliche und das andere nur für The Clean Energy Project – Phase 2. Eigentlich wollten wir 2 Linux-Systeme aufspielen und diese zusammen rechenen lassen, allerdings nutzt das 5,5 GB Arbeitsspeicher aus – was bedeutet, dass ich sonst nichts machen kann.
Ich werde mal schauen, ob ich die Tage noch einen neuen Ram in meinen PC einbaue und dann doch beide Betriebssysteme rechnen lassen kann
– vielleicht sogar alle drei?!
Wollte das hier nur mal schnell loswerden, weil es doch ein stundenlanger Krampf war die Rechensoftware BOINC auf Linux zu installieren und ohne Daniel A. – danke – hätte ich das nicht geschafft!
Die letzten Wochen hatte ich es immer versucht selber zu schaffen, allerdings wollte sich die Software einfach nicht installieren lassen…naja irgendwie ja schon…aber doch nur mit Daniel!
Wollte euch nur mal Updaten, dass ich jetzt auch in der 2. Phase vom Clean Energy Project dabei bin und hoffentlich bald die Goldmedallie einkassiere =)
Noch eine schöne Woche an alle Leser!
Erste Nacht in Gießen
01. Sep
Ach ja…nach langer Wohnungssuche glaube ich heute morgen in meinem zukünftigen Zimmer aufgewacht zu sein. Es ist nicht sonderlich groß – schätzungsweise 11m²-12m² – und das Badezimmer teile ich mit einer Tiermedizinstudentin, aber es ist ganz nah von dem Ort entfernt, wo ich in Zukunft lernen soll und das lässt mich einen Haufen Sprit sparen. Ich glaube damit kann ich leben!
Mario
Wieder zu hause
16. Aug
Nach 2 Wochen fast ohne Internet und mehreren unruhigen Nächten genieße ich es doch sehr, wieder in meinem Bett liegen zu können und einfach in Ruhe zu haben.
Ich weiß nicht ob ihr das Gefühl kennt, aber es ist unbeschreiblich schön!
Wofür wollen wir leben?
13. Aug
Nein, ich möchte nicht wissen, warum wir leben, oder was wir im Leben tun. Sondern wofür es sich wirklich lohnt zu leben.
Alkohol, Familie, Auto, Spaß, Sex, Kinder, Frau/Mann, Geld, Anerkennung, Arbeit?
Wenn man nur den weltlichen Werten nacheifert und für diese lebt, so vergeht das Leben im Augenblick in dem wir nicht tun wonach uns ist. Sollten wir gefunden haben was uns beschäftigt und erfüllt, so ist selbst ein kurzes Leben das, wofür es sich gelohnt hat zu leben.
Gebe dich nicht zufrieden mit dem was du hast
mit dem was du bist
und mit dem was man von dir denkt
versuche das Ziel zu erreichen von dem du sagst, dass es nur Könige so schön haben können
und wenn du soweit bist kannst du
Leben
und
Sterben
in Zufriedenheit.
Spuren im Sand
13. Aug
Verwaschen
Nur einmal gegangen, nur einmal geprägt
durch die Gezeiten vertragen
verschwunden im Rausch der Zeit
Verliebt für den Augenblick.
Die rote Sonne verschwindet im türkisblauen Meer
niemand erlebt den Moment so wie du
niemand fühlt was du fühlst und
niemand weiß was in die vorgeht
Lasse dein Leben nicht an dir
vorbeiziehen sondern beginne heute
dein Leben in die Hand zu nehmen
und das zu tun, wozu du in der Lage bist.