Beiträge getaggt mit gedanken
…als könnte ich Fliegen…
17. Sep
Die letzte Flasche Whiskey, in der sich mein starr gewordenes Gesicht spiegelt, gleitet mir aus der Hand. Die Scherben zerschellen auf dem kalten Stein; die Stille wird für einen Moment durchschnitten, während sich der Alkohol mit den letzten Tabletten am Boden durchmischt.
Eine kalte Brise umweht mich, als es zu regnen beginnt.
Ich stehe, und warte.
Draußen, alleine, von allen Menschen im Stich gelassen. Der Schmerz der mich hierher getrieben hat, um mich durch den Tod von ihm zu erlösen.
Jeder Tropfen hämmert die Verzweiflung tiefer in mich hinein. Die nassen Klamotten hängen schwer am gepeinigten Körper.
Die Hoffnung fließt in immer größer werdenden Flüssen von mir weg. Es gibt nur noch den einen Ausweg.
Das Meer hat begonnen Wellen zu schlagen – immer höher, immer fester gegen die Klippen auf denen ich stehe.
Nun tost es in seiner vollen Pracht – unter mir das Nichts.
Niemand wird mich hören, wenn ich schreiend in den Tod stürze, niemand wird mich vermissen, niemand wird an mich denken.
Alleine gelassen von der ganzen Welt – im Stich gelassen von der eigenen Familie – gehasst durch seine Freunde.
Die eiskalte Nacht umschließt mich; wie ein Freund der mir den letzten Wunsch erfüllen will.
Im Fall wird der Körper leicht; kein Regen fällt mehr auf meinen Kopf – die Klamotten werden so leicht wie Federn – als könnte ich fliegen.
Ich schlage mit meinen Armen und genieße das Gefühl der Freiheit. Während sich das Adrenalin in meinem pulsierenden Körper verteilt, breitet sich in mir die Hoffnung auf ein besseres Leben aus.
Ich werde geliebt!
Aufschlag…Erlösung…Stille…Frieden…Nichts, außer ein weißes Licht am Horizont.
Wofür wollen wir leben?
13. Aug
Nein, ich möchte nicht wissen, warum wir leben, oder was wir im Leben tun. Sondern wofür es sich wirklich lohnt zu leben.
Alkohol, Familie, Auto, Spaß, Sex, Kinder, Frau/Mann, Geld, Anerkennung, Arbeit?
Wenn man nur den weltlichen Werten nacheifert und für diese lebt, so vergeht das Leben im Augenblick in dem wir nicht tun wonach uns ist. Sollten wir gefunden haben was uns beschäftigt und erfüllt, so ist selbst ein kurzes Leben das, wofür es sich gelohnt hat zu leben.
Gebe dich nicht zufrieden mit dem was du hast
mit dem was du bist
und mit dem was man von dir denkt
versuche das Ziel zu erreichen von dem du sagst, dass es nur Könige so schön haben können
und wenn du soweit bist kannst du
Leben
und
Sterben
in Zufriedenheit.
Spuren im Sand
13. Aug
Verwaschen
Nur einmal gegangen, nur einmal geprägt
durch die Gezeiten vertragen
verschwunden im Rausch der Zeit
Verliebt für den Augenblick.
Die rote Sonne verschwindet im türkisblauen Meer
niemand erlebt den Moment so wie du
niemand fühlt was du fühlst und
niemand weiß was in die vorgeht
Lasse dein Leben nicht an dir
vorbeiziehen sondern beginne heute
dein Leben in die Hand zu nehmen
und das zu tun, wozu du in der Lage bist.
Die eine und nur du
13. Aug
Den Moment den wir zusammen teilten
und der uns verbindet wird uns immer bleiben
Niemals darf man das, was man geliebt hat hassen,
auch wenn es einem schwer fällt.
Eines Tages werden wir erkennen,
dass es mehr gibt wofür wir leben,
als nur die Liebe. Es gibt es wirklich,
nur gibt es noch kein Wort dafür.
Die eigene Insel
28. Jun
Was tun wir hier, in unserer eigenen kleinen Welt, die sich jeder schafft?
Wir alle treffen so viele Entscheidungen, die nicht nur unsere Wege, sondern auch die der Anderen ändern können.
Niemand ist sich darüber wirklich im Klaren, sonst würden wir viel länger nachdenken, bevor wir etwas tun.
Es zu versuchen und es nicht zu schaffen, ist viel erfüllender, als es nie versucht zu haben.
Das Leben spielt uns so manchen Streich.
Niemand weiß wie es weiter geht.
Niemand weiß warum alles ist wie es ist.
Und auch niemand weiß was es bedeutet ein Mensch zu sein.
Erst wenn man nicht mehr aus seinen Augen in die Welt sieht,
sondern versucht sich selbst, von außen durch die Augen der Einzigartigkeit des Lebens zu erforschen,
dann wird einem klar, dass, auch wenn wir es nicht verstehen, alles eine tiefere Bedeutung hat und dass es sich lohnt zu leben.
Wenn es soweit ist…
27. Jun
Ich bin mir sicher, irgendwann kommt die Zeit,
dass wir erfahren warum und weshalb wir wie gehandelt haben.
Irgendwann werden wir im sonnengewärmten Licht unseres Lebensabends das Meer rauschen hören und uns sagen, dass es gut war.
Im Herbst zeigt sich unser Leben in seiner wahren Bestimmung.
Wenn unsere Blätter abfallen und wir mit jedem Blatt weniger unserer Bestimmung näher kommen, dann haben wir es geschafft.
Irgendwann sollten wir zufrieden sein mit dem was wir haben,
aber bis dahin sollten wir nach Vollendung streben.
Die Entgültigkeit unseres Todes sollte uns nicht abschrecken,
sondern zu dem antreiben, was viele von uns bereits sind.
Glücklich!
Der Weg ist das Ziel
20. Jun
Das Richtige im Augenblick der Wahrheit zu tun,
entscheidet über den Weg den wir nehmen.
Ist der Weg der Richtige, kommen wir ans Ziel.
Aber ist nicht jedes Ende ein Ziel?
Und woher sollen wir von anderen Zielen wissen, wenn wir uns für einen anderen Weg bereits entschieden haben?
Glaubt ihr wirklich, dass es in unserer Gewalt liegt, was wir machen?
Es sind die Verschaltungen der Synapsen, welche uns handeln lassen.
Der Text ist ein Produkt eine Laune.
Das Leben ein Wille der Natur?
Unvorstellbar.
Die Vorstellung, dass es einen Gott gibt, liegt für mich genauso weit entfernt, wie die Vorstellung, dass alles durch einen Urknall entstanden ist.
Und auch wenn es keinen Gott gäbe und Jesus nie so gelebt hat, würde ich es trotzdem Vorziehen der Gemeinschaft im Namen Jesus beizuwohnen und das Leben als das anzunehmen, was wir nicht begreifen können.
Danke.
worth it?
14. Jun
smiling against the worlds hate
talking against the wall of animosity
living with the pain of rancor
animus chases the dreams through my head
hatred against strangers
odium against myself to be a human
Gedanken…
01. Mrz
Ich möchte der sein, der ich nicht bin
Ich bin der, der ich nicht sein möchte
Etwas erreichen wollen; Ziele haben
Aufgeben und Akzeptieren
Das Leben schenkt mir so viel und doch bleibt nichts für immer;
“Abschied” heißt es, wenn jemand alles verliert…aber auch, wenn andere jemanden verlieren.
Wann wir dieser “Jemand” sein werden wissen wir nicht, und doch können wir es entscheiden.
Leben ohne Liebe?
Leben ohne Licht?
Leben ohne Perspektive?
Zukunftsvisionen – irgendwo – nicht greifbar…
Existiert nur das Gedachte?
Sind es die Gedanken, die uns Steuern?
Muss man nach einem Sinn fragen, oder ist es die Antwort auf eine Frage die wir falsch stellen?
Wieso suchen wir einen Sinn? Sind wir alle Suchende? Gibt es einen Sinn hinter der Sinnsuche?
…Gedanken…gedacht…vergessen…verlohren…für immer…
Leblos…
17. Feb
Der letzte Mensch auf Erden
Den die Stille umgibt,
von dem die Stille auch keinen Ton verlangt.
Unterbrechungsfreie Stille
Im Jenseits
Gestern, wie heute, ein Rätsel
Verlangen wir eine Lösung?
Verlangen wir eine Antwort?
Verlangen wir zu Erkennen, was das Wissen durch seine Komplexität uns zu versagen weiß?
Gibt es das was “Leben” heißt?